Ethereum

So will Ethereum die Zentralisierungsrisiken reduzieren

  • In einer Rede auf der ETHTaipei 2024 wies Ethereum-Gründer Vitalik Buterin auf die übermäßige Konzentration des ETH-Stakings bei zentralisierten Anbietern hin, darunter etablierten Krypto-Börsen wie Coinbase und Binance.
  • Dabei hob er hervor, dass es aktuell nicht genug Solo-Staker auf Ethereum gäbe. Die Ursachen? Technische Herausforderungen wie der Betrieb einer eigenen Full-Node und finanzielle Beschränkungen wie mindestens 32 Ether (ETH) besitzen zu müssen.
  • Ursprünglich habe man das 32 ETH Minimum festgelegt, um die Ethereum-Blockchain nicht mit unzähligen winzigen Stakern zu belasten. Doch mit einem ETH-Kurs bei 3.440 US-Dollar braucht es nun beachtliche 110.000 US-Dollar in Ether, um das Minimum zu erfüllen.
  • Viele Ether-Hodler haben das Staking auch deshalb an große Drittanbieter delegiert, die einen Liquid-Staking-Service anbieten. Dabei werden Nutzer mit ETH-verknüpften Token belohnt, die gegen ihre gesperrten, originalen ETH einlösbar sind. Die populärste Liquid-Staked-Lösung ist Lido, das mit 61,36 Prozent eine hohe Marktdominanz besitzt.
  • Eine mögliche Lösung für die Zentralisierungsprobleme wäre das sogenannte Rainbow-Staking. Vitalik erklärte: “Die Idee dabei ist, dass man explizit in zwei Arten von Staking aufteilt und diese als Heavy Staking und Light Staking bezeichnet.”
  • Dadurch könne man das Aufkommen eines dominanten liquiden Staking-Tokens verhindern, welcher ETH als Hauptwährung im Ethereum-Netzwerk ersetzen könnte. Außerdem würde es positive wirtschaftliche Anreize für Solo-Staker kreieren.
  • Allerdings merkte er selbst an, dass es noch weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten bräuchte, bevor Rainbow Staking ein brauchbares Design für Staking auf Ethereum wird.

Quelle

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